Hervorgehobener Artikel

Hundeschule Hamminkeln

bild-startWillkommen bei Ralfs Dogmobil, die mobile Hundeschule in Hamminkeln am Niederrhein.Bei mir zählt der Hund, nicht die Rasse. Ich widme mich allen „Fellen“. Mein Name ist Ralf Lügger und ich bin professioneller Hundetrainer. Hunde sind seit jeher Bestandteil meines Lebens und durch mein Hundetraining will ich eine gute Vertrauensbasis zwischen Mensch und Hund schaffen. Ich biete Ihnen individuelles Training bei Ihnen Zuhause an. Keine Rasse und keine Eigenschaft Ihres Vierbeiners sind mir fremd, von der Welpenerziehung bis hin zur Vorbereitung auf den Wesenstest von Anlagenhunden. Dabei verzichte ich gänzlich auf den Einsatz von Leckerchen oder Druckmitteln wie Halsband, Halti oder ähnliches. Bei meinem Training soll der Hundebesitzer den entspannten Umgang mit seinem vierbeinigen Freund lernen. Zusätzlich zum Training stehe ich Ihnen bei Themen wie Dog-Sitting, Ernährungs- und allgemeine Beratung rund um die Anschaffung und Pflege Ihres Hundes mit Rat und Tat zur Seite. Hin und wieder werde ich auch von den Veterinärämtern der Kreise kontaktiert, um Hunde zu begutachten.

Ich freue mich, Sie und Ihren Vierbeiner bald kennenzulernen. Ihr Ralf Lügger.

WDR 2 stempelt Rottweiler und Co. als „gefährliche“ Hunde ab

Am 09.05.2016 habe ich bei WDR 2 die Geschichte über die Rechtsprechung zum Vorfall der Beißattacke des Rottweilers auf ein türkisches Mädchen gehört. Der Vorfall ist schlimm und die Strafe gerecht. Was aber der Reporter vor Ort Benjamin Sartory an Allgemeinplatitüden da abließ, hatte schon Bild Zeitungsniveau. Auf die Frage des Moderators nach der Einschätzung von Sartory zur Landeshundeverordnung und Beißereien, meinte dieser, dass es schon seither viel weniger Beißunfälle geben würde? Warum weshalb wieso? In die Tiefe wurde nicht gegangen, aber da ja vor Kurzem noch ein Mädchen von einem Rottweiler in Sachsen gebissen worden sei, müsse man gesetzlich sicherlich noch bei den Rottweilern nachjustieren, mit anderen Worten auch stigmatisieren und auf die Liste 1 setzen. Ich hatte nur das Ende gehört und um dem Manne nicht Unrecht zu tun, hatte ich mir den kompletten Mitschnitt dieser Stunde kostenpflichtig (echt günstig, nur 35 € ) vom WDR schicken lassen. ABER: Mehr hat der Mann gesagt. Daraufhin habe ich mich gestern hingesetzt und folgende Mail an die Redaktion vom WDR geschrieben:

22.05.2016 19:03 Mail an die WDR Redaktion

Guten Tag,
ich habe mir den Mitschnitt vom 09.05.2016 zwischen 15:05 und 16:00 Uhr für 35 Euro bestellt, weil ich zum einen den kompletten Beitrag über den Beißvorfall auf das türkische Kind in Duisburg hören wollte und zum anderen wollte ich Ihrem Mitarbeiter Benjamin Sartory nicht unrecht tun.
ABER: Nachdem ich den Beitrag gehört habe, ist mir nun endgültig der Kragen geplatzt.

Ich bin mobiler Hundetrainer am Niederrhein und Liebhaber der Rassen, die auf der Liste stehen, aber man sollte auch beim WDR 2 objektiv bleiben und sich nicht auf das Bildzeitungsniveau herabbegeben.
Natürlich ist es schlimm, was dem Kind passiert ist, das ist eindeutig fahrlässiges Verhalten der Mädchen gewesen. Ich kann dann aber überhaupt nicht verstehen, was das mit den Rassen und der Landeshundeverordnung zu tun hat. Hat die Liste etwas gebracht? Diese Frage war an Benjamin Sartory gerichtet. Er hat dann ganz „fachmännisch“ darüber berichtet, dass Beißunfälle zurückgegangen seien. Aber warum, weil es weniger dieser Rassen gibt. Das ist viel zu einfach und darüber rege ich mich auf, ebenso platt war seine Aussage, auch bei Rottweilern, die ja gar nicht auf der Liste 1 stünden, müsse man doch gesetzlich nachjustieren, denn in Sachsen sei doch schon wieder ein Kind von einem Rottweiler gebissen worden. Das ist polemisch, diskriminierend und rassistisch. Pauschale Aussage ohne Inhalt und offensichtlich ohne vernünftige Recherche sind doch wieder nur Wasser auf die Mühlen der Holzköpfe, die pauschal alles, was größer als ein Dackel in die Ecke potentiell gefährlich und potentiell zum Abschuß freigegeben, stellen. Das Gleiche passiert mit Menschen, die hilfesuchend in unser Land kommen und wenn dann so etwas wie in Köln passiert, sind alle Ausländer/Flüchtlinge böse. Da wird natürlich sofort dagegen gewettert und der AFD solche Aussagen zugeordnet, aber wenn das Reporter Ihres Senders über Hunderassen sagen, regt sich offensichtlich keiner auf. Doch, ich tue es und ich würde mir ein Gespräch mit Ihrem Kollegen Sartory wünschen. Vielleicht kann ich ihm ja noch helfen und er bringt es sogar fertig, ein Bericht über Sokas (sogenannte Kampfhunde u.a.) zu bringen, der der Wahrheit entspricht. Per Gesetz wird dem Liebhaber die Haltung dieser Rassen sehr erschwert (u.a. erhöhte Steuer). So ist es doch klar, dass es weniger Beißunfälle gibt, die Hunde sind ja alle weggesperrt, könnte man annehmen. Das Wichtigste vergisst ihr „Experte“, diese Hunde werden z.B. in England Nanny Dogs genannt. Sie wurden zum Schutz von Haus, Hof und Mensch gezüchtet und es ist immer der Mensch, der das Übel betreibt, nie der Hund. Ich habe, wenn auch kurz mit zwei Kolleginnen von Ihnen gearbeitet (Frau Daniela Bliersbach und Frau Jessika Westen, schöne Grüße übrigens). Die beiden werden ihnen bestätigen, dass ich auch Halter von Sokas bin, aber selbstverständlich sorgsam mit unseren Hunden umgehe. Mein Wahlspruch, den ich auch besonders meinen Kunden ans Herz lege ist, den Respekt eines Individuums muss man sich hart erarbeitet, nicht erkaufen oder erbrüllen. Nur so wird man mit seinem Gegenüber ein Team. Herr Sartory kann sich gerne bei mir melden, ich hasse Pauschalisierungen und Hetzkampagnen, denn diese Hunde sind klasse und wollen nur eins, uns Menschen gefallen. Ich wünschte mir mal ein Sendung über den Irrsinn der Hundesteuer, der Diskriminierung dieser Rassen, die dafür sorgen, dass die Tierheime übervoll sind und Hunde dieser Rassen durch den Willen der Politiker, allen voran Bärbel Höhn, nach jahrelangem Martyrium in bundesdeutschen Tierheimen sterben müssen, weil auch solche Berichte wie die von Herrn Sartory dafür sorgen, dass diese Rassen zu Unrecht geächtet werden.
Ich habe eine Glatze, schlafe ich deswegen mit einem Baseballschläger unter dem Kopfkissen und träume von alten Zeiten?

Meine Hunde und ich

Kollegen gesucht

Hallo zusammen,

da ich seit 13 Jahren mobiler Hundetrainer bin, darf ich mir erlauben zu sagen, dass dies ein wirklich erfüllender Beruf ist. Ich kann Menschen helfen, ein besseres Verständnis für ihren Vierbeiner zu bekommen. Dabei arbeite ich ohne Leckerchen, ohne Halsband (nur mit Geschirr) und nur mit dem Einsatz von Mimiken und Gesten. Ich nutze also das Verhalten zur Erziehung, welches die Hunde von Geburt an kennen. Ich würde mir wirklich wünschen, dass es noch viel mehr Hundetrainer geben würde, die so arbeiten wie ich, doch leider ist dies nicht der Fall. Viel zu häufig, das weiß ich aus eigener Erfahrung und natürlich von meinen Kunden, werden Leckerchen oder wirklich sehr rabiate Methoden angewandt. Die Leckerchengabe ist für mich reine Bestechung und die körperlich „Bedrohung“ führt sehr häufig dazu, dass der Hund Angst vor dem Menschen bekommt.

Wer sich den Job des Hundetrainers vorstellen kann und einmal in den Alltag hineinschnuppern möchte, kann sich gerne bei mir melden. Die Hunde werden es Euch danken.

Euer

Ralf Lügger